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Rangliste zeigt grosse UnterschiedeWie die Schweizer Pflegelöhne im internationalen Vergleich abschneiden

Das Gesundheitspersonal fordert mehr Geld für seine Arbeit während der Corona-Pandemie – zu Recht? Dafür spricht zumindest der Blick in andere Länder.

Erschöpft von einer langen Schicht: Eine Pflegerin im Gespräch mit einer Covid-19-Patientin im Kantonsspital Freiburg.
Erschöpft von einer langen Schicht: Eine Pflegerin im Gespräch mit einer Covid-19-Patientin im Kantonsspital Freiburg.
Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Als die Schweiz die erste Corona-Welle bewältigen musste, applaudierten Zehntausende auf ihren Balkonen dem Pflegepersonal. Jetzt, da die zweite Welle übers Land rollt, ist nicht mehr viel von dieser Solidarität zu spüren. An den Arbeitsbedingungen in Spitälern und Altersheimen hat sich aber nichts geändert. Schon im April und noch einmal während einer Protestwoche im Oktober forderten die Betroffenen eine personelle Entlastung, bessere Löhne und einen Covid-Bonus – erfolglos.

Dabei verdienen die Pflegefachfrauen und -männer im internationalen Vergleich schlecht, wie das Branchenportal «Medinside» festhält. Es bezieht sich auf den Gesundheitsbericht 2019 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Noch aktueller ist die OECD-Statistik 2020: Sie zeigt, dass der Durchschnittslohn der Schweizer Pflegefachkräfte tiefer ist als der nationale Durchschnittslohn.

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