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Gastkommentar zu BurmaWie der Westen auf den Putsch reagieren sollte

Die Machtdemonstration ist eigentlich ein Zeichen der Schwäche: Strassensperre der Armee in Burma.

Es geht bei diesem Coup nur um das nackte Interesse einer kleinen Gruppe alter, korrupter Generäle.

15 Kommentare
    Sonjasch

    Leider wird die Situation in Burma in diesem Artikel sehr verharmlost. Das Militär nimmt willkürlich friedliche Demonstranten fest, Lehrer Ärzte usw die sich am Streik u Protest beteiligen werden festgenommen und dürfen ohne richterliche Prüfung auf unbestimmte Zeit festgehalten werden. Zudem wird sehr wohl auf Demonstranten geschossen, nicht in Yangon, aber in kleineren Städten wo es international nicht so auffällt. Was mit den Minderheiten passiert, die schon seit Jahrzehnten vom Militär verfolgt und ausgelöscht werden, das wissen wir derzeit nicht. In den Grenzgebieten wo sie leben gibt es kaum Internetzugang und keine Journalisten die berichten könnten. In Myitkyina wurden mehrere Journalisten verhaftet. Dass sich das Volk von innen heraus selbst hilft ist sehr schwierig. Inmerhin wurden die von ihnen gewählten Politiker deportiert und es gibt seit 16 Tagen kein Lebenszeichen von ihnen! Die noch freien Politiker kämpfen und geben alles un friedlich das Militär zu entmachten, aber mit jedem Tag schwindet die Hoffnung.