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Opulenter FotobandWie Depeche Mode zu Ikonen wurden

Der holländische Fotograf und Filmemacher Anton Corbijn hat mit seiner Arbeit viel zum düsterem Image der britischen Band beigetragen.

Dave Gahan, Randers, Dänemark, 1987
Dave Gahan, Randers, Dänemark, 1987
© 2020 Anton Corbijn

Anton Corbijns letzte Arbeit für Depeche Mode liegt erst ein Jahr zurück. Der Dokumentarfilm «Spirits in the Forest» war aber nur der vorläufige Höhepunkt einer kreativen Partnerschaft, die Mitte der 1980er-Jahre begann.

Der 1955 im niederländischen Strijen geborene Corbijn war schon damals ein gefragter Fotograf und Videoregisseur, der für viele der grössten Namen im Musikgeschäft gearbeitet hatte, zum Beispiel für U2 («The Joshua Tree»). Bei Depeche Mode avancierte er aber zum heimlichen Art Director. Längst gleist Corbijn nicht nur Fotoshootings und Videodrehs für die erfolgreiche Elektro-Band auf, er entwirft auch ihre Album-Covers und Bühnenbilder. Über die Jahre hat Corbijn eine betörend-sinnliche Semiotik etabliert, die das finstere Kolorit von Depeche Modes Songs perfekt wiedergibt.

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