Zum Hauptinhalt springen

Umstrittene RetrozessionenWie Banken an einer umstrittenen Einnahmequelle festhalten

Provisionen in der Vermögensverwaltung gehören eigentlich dem Kunden. Nun passen die Banken das Kleingedruckte an, um sich diese lukrative Einnahmequelle zu sichern.

Auf manche an der Börse gehandelten Produkte gibt es Retrozessionen, welche die Banken einkassieren. Gemäss mehreren Gerichtsentscheiden stehen diese eigentlich den Kunden zu.
Auf manche an der Börse gehandelten Produkte gibt es Retrozessionen, welche die Banken einkassieren. Gemäss mehreren Gerichtsentscheiden stehen diese eigentlich den Kunden zu.
Foto: Boris Roessler (Keystone)

Schon 2006 stellte das Bundesgericht fest, dass Vermögensverwaltungskunden Anspruch auf Vertriebsprovisionen haben. Fachleute sprechen von Retrozessionen oder Kickbacks. Mit diesen Provisionen werden Finanzinstitute und Vermögensverwalter belohnt, wenn sie ihrer Kundschaft bestimmte Produkte verkaufen. So entsteht ein aus Konsumentensicht unerfreulicher finanzieller Anreiz, dass Banken nicht die besten Produkte verkaufen, sondern vor allem jene mit den lukrativsten Provisionen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.