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Architektur-Ikone soll bleibenWiderstand gegen den dritten Roche-Turm

Architekten, Denkmalpfleger sowie Architektur- und Kunsthistoriker aus Europa und den USA wehren sich dagegen, dass Roche historisch bedeutsame Industriebauten abreissen darf.

So stellt sich die Roche das Süd-Areal in 10 bis 15 Jahren vor. Neu wären der runde Empfangsbau in der Mitte und der Turm ganz rechts. (Drücken sie auf den Pfeil rechts im Bild, um die Visualisierung mit dem heutigen Areal zu vergleichen.)
So stellt sich die Roche das Süd-Areal in 10 bis 15 Jahren vor. Neu wären der runde Empfangsbau in der Mitte und der Turm ganz rechts. (Drücken sie auf den Pfeil rechts im Bild, um die Visualisierung mit dem heutigen Areal zu vergleichen.)
Visualisierung: F. Hoffmann-La Roche Ltd.
So sieht das Süd-Areal zurzeit aus. Von den ursprünglichen Bauten würde nur noch das alte Verwaltungsgebäude (das C-förmige Gebäude links) stehen gelassen.
So sieht das Süd-Areal zurzeit aus. Von den ursprünglichen Bauten würde nur noch das alte Verwaltungsgebäude (das C-förmige Gebäude links) stehen gelassen.
Foto: Geoportal BS
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Der Roche-Turm überragt mit seinen 178 Meter Höhe alles. Es gibt kaum einen Winkel in der Region, von dem aus man den Bau 1 nicht sieht. Umso erstaunlicher, wie gelassen in Basel 2006 die Pläne von Roche aufgenommen wurden, direkt am Rhein das höchste Hochhaus der Schweiz hinstellen zu wollen. Natürlich gab es grosse Skepsis und auch Kritik, wirkliche Gegenwehr jedoch kaum. Der zweite, noch höhere Roche-Turm, wurde praktisch unbemerkt durchgewinkt. Dieses zweite Hochhaus ist noch nicht einmal fertig gebaut, da kündete das Pharma-Unternehmen vor einem Monat einen dritten, nochmals höheren Wolkenkratzer an. Doch nun regt sich Widerstand – und zwar nicht nur hier in Basel, sondern auch international.

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