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«... trotzdem zahle ich meine Gebühren»

Haben Sie den Glauben an die Segnungen des freien Marktes verloren?

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Ihnen könnte es egal sein: Ihre Songs werden in Discos in aller Welt gespielt, sind bei Privatradios beliebt.

In Ihrem Statement gegen No Billag sagen Sie: «Die Kreativität, Musik und Filme zu produzieren, soll vom Konsumenten unterstützt werden.» Das wird sie doch bereits heute – durch Konzertbesuche, Downloads, CD-Käufe.

Aus Sicht der Befürworter ist «No Billag» nicht das Ende der SRG, sondern eine Chance für eine neue und unabhängige SRG. Im Bild: SVP-Nationalrat Jean-François Rime.
Das Ja-Komitee argumentiert, die SRG sei beim Publikum und im Werbemarkt hervorragend positioniert. Der Service public könne somit grösstenteils über Einnahmen aus dem Markt finanziert werden.
Ein Mikrofon des SRF anlaesslich der Aktion 'Jeder Rappen zaehlt 2017', am Dienstag, 19. Dezember 2017, auf dem Europaplatz in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)...
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Der Libertäre würde nun die Schultern zucken und sagen: «Verstehe, ist gerade ein bisschen hart für Sie. Aber jetzt müssen Sie sich eben eine neue Nische suchen, sorry.»

Wann wurde das professionelle Musikmachen eigentlich so prekär?

Wie kam Ihre Anti-No-Billag-Unterschrift zustande?

Die SVP coverte einen Ihrer Songs, Sie stehen dem freien Unternehmertum nahe, Ihr erstes Idol war Ihr Grossvater, ein KMUler. Einige Ihrer Freunde dürften nun ein wenig staunen.

Ist es eine Aufgabe des Staates, Musik zu subventionieren?

Radioquoten für Schweizer Musiker finden Sie wohl auch gut?

Werden Sie sich weiter gegen No Billag engagieren?

Wie schätzen Sie Ihren politischen Einfluss ein?