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Jeder Dritte ist unzufrieden mit Post, SBB und Swisscom

Bei der Initiative «Pro Service public» entschieden sich viele erst im letzten Moment, wie die Nachbefragung von Tamedia zeigt. Beim Asylgesetz gab es ein stechendes Argument.

Teure Pakete? Einer der Kritikpunkte an der Post. Foto: Keystone
Teure Pakete? Einer der Kritikpunkte an der Post. Foto: Keystone

Dreckige Züge, teure Pakete, hohe Roaming-Tarife: Kundenreklamationen prägten die Debatte über die Initiative «Pro Service public», die am Sonntag mit einem Nein-Anteil von 67,6 Prozent von den Stimmberechtigten abgelehnt wurde. Das klare Ergebnis kann dahingehend interpretiert werden, dass die meisten Leute trotzdem zufrieden mit SBB, Post und Swisscom sind. Dies bestätigt auch die Abstimmungs-Nachbefragung von Tamedia, an der sich zwischen Freitag und Sonntag rund 13'000 Personen beteiligten. Dort wurden die Teilnehmenden gefragt, wie zufrieden sie mit den drei Unternehmen seien. Die Mehrheit verteilte genügende Noten. Rund 20 Prozent der Befragten gaben sowohl Post, SBB wie auch Swisscom auf einer Skala zwischen 1 und 10 eine 8. Keine andere Note wurde öfter verteilt. Für rund ein Drittel der Befragten sind die Leistungen aber ungenügend (Note 1 bis 4). Der Nein-Anteil der Initiative war gleich hoch. Die Auswertung zeigt jedoch, dass nicht nur Unzufriedene für die Initiative gestimmt haben.

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