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Ich muss da was beichten

Meine letzte Beichte liegt Jahrzehnte zurück. Höchste Zeit also, mein Gewissen wieder einmal zu erleichtern. Doch wie geht das noch mal?

MeinungTina Fassbind
Ui, wer beginnt? Der Priester schweigt. Ach, stimmt ja, so gehts: «Gelobt sei Jesus Christus.» – «In Ewigkeit, amen!» Foto: Prisma
Ui, wer beginnt? Der Priester schweigt. Ach, stimmt ja, so gehts: «Gelobt sei Jesus Christus.» – «In Ewigkeit, amen!» Foto: Prisma

Ich weiss nicht, wie Sie das sehen, aber bei mir steht Beichten nicht zuoberst auf der To-do-Liste. Um ehrlich zu sein, liegt meine letzte Beichte beinahe 40 Jahre zurück. Und wenn wir schon bei der Wahrheit sind: Es war bisher meine einzige.

Das will ich nun ändern. Schliesslich bin ich schändlich im Verzug. Denn seit dem Vierten Lateralkonzil von 1215 ist die Pflicht zur jährlichen Beichte für jeden Gläubigen ab dem siebten Lebensjahr festgeschrieben. Und als Journalistin müsste ich ohnehin im Beichtstuhl einziehen, ginge es nach der Vorstellung einiger Zeitgenossen.

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