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Ein verhängnisvolles Jahr

Ungewöhnliche Kälte trieb Europa und die Schweiz 1916 in eine Hungerkrise. Dies habe dem Ersten Weltkrieg eine neue Wendung gegeben, sagen Klimahistoriker.

Kartoffeln waren eines der günstigsten Lebensmittel gegen den Hunger: Ernte in Bühl ZH. Foto: Philipp Beckel (Schweizerisches Nationalmuseum)
Kartoffeln waren eines der günstigsten Lebensmittel gegen den Hunger: Ernte in Bühl ZH. Foto: Philipp Beckel (Schweizerisches Nationalmuseum)

Wer denkt schon ans Wetter, wenn er in den Krieg zieht. Auch Historiker werfen in ihren politischen Nachbetrachtungen selten einen Blick in die Klima­geschichte. Das überrascht den Berner Umwelthistoriker Christian Pfister: «Die Versorgung der Menschen wird oft unterschätzt.» Der emeritierte Professor und Kollegen der Universität Bern haben nun nachgeholt, was vergessen ging. In einem eben erschienenen Buch erzählen sie akribisch, wie Kälte und Nässe dem Verlauf des Ersten Weltkrieges eine neue Wendung gaben.

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