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Die guten Häuser von damals

Zürich verleiht die 17. «Auszeichnung für gute Bauten». Wie sehr sich das Verständnis dafür verändert hat, was ein gutes Projekt ausmacht, zeigt ein Blick auf die Preisträger der Vergangenheit.

Aussergewöhnliches Objekt: Dieses Mehrfamilienhaus an der Eierbrechtstrasse 16 in Witikon der Architekten Claude Paillard und Peter Leemann wurde mit dem Preis der Stadt geehrt. Paillard hat zudem die reformierte Kirche Satteln kreiert, welche ebenfalls eine «Auszeichnung für gute Bauten» erhielt.
Aussergewöhnliches Objekt: Dieses Mehrfamilienhaus an der Eierbrechtstrasse 16 in Witikon der Architekten Claude Paillard und Peter Leemann wurde mit dem Preis der Stadt geehrt. Paillard hat zudem die reformierte Kirche Satteln kreiert, welche ebenfalls eine «Auszeichnung für gute Bauten» erhielt.
Baugeschichtliches Archiv Zürich
Bereits Geschichte: Die ehemalige Sport- und Freizeitanlage Heuried in Wiedikon hat in der Bauperiode 1965 bis 1968 eine «Auszeichnung für gute Bauten» der Stadt Zürich erhalten. Inzwischen wurden die alten Gebäudetrakte abgerissen. 2017 soll die neue Eishalle erstellt sein, 2018 feiert auch das neue Freibad Eröffnung.
Bereits Geschichte: Die ehemalige Sport- und Freizeitanlage Heuried in Wiedikon hat in der Bauperiode 1965 bis 1968 eine «Auszeichnung für gute Bauten» der Stadt Zürich erhalten. Inzwischen wurden die alten Gebäudetrakte abgerissen. 2017 soll die neue Eishalle erstellt sein, 2018 feiert auch das neue Freibad Eröffnung.
Baugeschichtliches Archiv Zürich
Eine von vielen Tamedia Erweiterungsbauten: Inzwischen ist die Fassade des preisgekrönten Projekts bereits von einem weiteren Bau verdeckt - und der neuste Bau am Tamedia-Hauptsitz beim Stauffacher, das neue Medienhaus nach den Plänen des Architekten Shigeru Ban, ist 2016 ebenfalls für eine Auszeichnung der Stadt nominiert.
Eine von vielen Tamedia Erweiterungsbauten: Inzwischen ist die Fassade des preisgekrönten Projekts bereits von einem weiteren Bau verdeckt - und der neuste Bau am Tamedia-Hauptsitz beim Stauffacher, das neue Medienhaus nach den Plänen des Architekten Shigeru Ban, ist 2016 ebenfalls für eine Auszeichnung der Stadt nominiert.
Baugeschichtliches Archiv Zürich
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Heute Donnerstagabend erhalten zwölf Bauprojekte, welche zwischen 2011 und 2015 fertiggestellt wurden, die «Auszeichnung für gute Bauten» der Stadt Zürich. Acht weitere bekommen eine Anerkennung. Auch ein Publikumspreis wird am Festanlass im Stadthaus verliehen. Der Sieger in dieser Kategorie wurde per Online-Voting ermittelt.

Es ist bereits das 17. Mal, dass die Stadt diese Auszeichnung verleiht, mit der sie eine vielfältige und qualitativ hochstehende Baukultur fördern und die Öffentlichkeit für Städtebau und Architektur sensibilisieren will. Erstmals wurde der Preis für Projekte der Bauperiode zwischen 1945 und 1947 verliehen.

Eine Fachjury beurteilte die eingereichten Bauwerke jeweils nach städtebaulichen, architektonischen, ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekten (siehe Box). Projekte, welche in die engere Wahl für den Preis gelangt sind, besichtigte sie sowohl von innen wie auch von aussen.

Die Nominierten für die Auszeichnung 2016

Im Netz: Ein Gewebenetz umhüllt den Hauptsitz des Welt-Fussballverbandes. Wie das von innen und aussen aussieht, lässt sich im Rahmen der Open-House-Tage betrachten.
Im Netz: Ein Gewebenetz umhüllt den Hauptsitz des Welt-Fussballverbandes. Wie das von innen und aussen aussieht, lässt sich im Rahmen der Open-House-Tage betrachten.
FIFA/Alessandro Della Bella
Ungewohnt hoch: Das Gebäude an der Weststrasse 20 passt sich wunderbar ins Quartier ein. Im Erdgeschoss schafft ein Café den Bezug nach aussen und auf der Dachterrasse haben die Bewohner einen gemeinschaftlichen Raum. Warum nicht einmal auskundschaften, wie es sich da lebt?
Ungewohnt hoch: Das Gebäude an der Weststrasse 20 passt sich wunderbar ins Quartier ein. Im Erdgeschoss schafft ein Café den Bezug nach aussen und auf der Dachterrasse haben die Bewohner einen gemeinschaftlichen Raum. Warum nicht einmal auskundschaften, wie es sich da lebt?
Andrea Helbling
Genossenschaft am Stadtrand: Wie lebt es sich in einem Genossenschaftsbau im Jahre 2016? Die Siedlung Klee bietet zusammen mit der Siedlung Ruggächer einen Blick hinter die Kulissen.
Genossenschaft am Stadtrand: Wie lebt es sich in einem Genossenschaftsbau im Jahre 2016? Die Siedlung Klee bietet zusammen mit der Siedlung Ruggächer einen Blick hinter die Kulissen.
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Wie sehr sich das Verständnis dafür verändert hat, was ein gutes Bauwerk auszeichnet, zeigt ein Blick auf die rund 180 Preisträger der vergangenen Jahrzehnte. An einigen von ihnen gehen heute täglich tausende Fussgänger achtlos vorbei, andere fallen noch immer auf - sowohl positiv wie auch negativ. Manche sind inzwischen einem Neubau gewichen, wurden umgebaut oder müssen in naher Zukunft aufwändig saniert werden. Die Objekte sind so vielseitig wie ihre Nutzer und deren Bedürfnisse. Wir haben einige «gute Bauten» herausgepickt.

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