Zum Hauptinhalt springen

Der Untergrund unter dem Apennin ist ein Pulverfass

Ein chaotisches Bruchsystem macht Mittelitalien zu einem seismischen Hotspot. Vorhersagen von Beben sind nicht möglich.

Zum Vergrössern auf das Bild klicken.
Zum Vergrössern auf das Bild klicken.

Wer in der Region um die Gebirgskette des Zentral-Apennin lebt, hat einen wackligen Untergrund ausgewählt. «Hier erwarten die Seismologen die stärksten Beben in Italien», sagt Stefano Parolai vom Deutschen Geoforschungszentrum GFZ in Potsdam. Die italienische Halbinsel liegt tektonisch betrachtet auf einem Pulverfass. Hier stossen verschiedene Platten der zergliederten Erdkruste aufeinander. Im Süden Italiens schiebt sich die Afrikanische Platte unter die Europäische. Der Adriatische Sporn drückt im Osten gegen Norden. Es waren diese gewaltigen Kräfte, die vor Jahrmillionen den Apennin auffalteten, der sich von Apulien bis zum Becken des Po in Norditalien erstreckt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.