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Der Cary Grant des Calcio

Schön schon, aber sonst? Italiens Mittelstürmer Graziano Pellè war den Italienern nie gut genug. Nun ist er die Symbolfigur dieses unterschätzten Teams.

Tor in der Nachspielzeit – die Frisur hält: Graziano Pellè überrascht zurzeit ganz Italien. Foto: Fabio Ferrari(freshfocus)
Tor in der Nachspielzeit – die Frisur hält: Graziano Pellè überrascht zurzeit ganz Italien. Foto: Fabio Ferrari(freshfocus)

Irgendwann wird Graziano Pellè der Welt mal erklären müssen, wie er es macht, dass seine Tolle auch beim Schlusspfiff noch unversehrt im Gel steht. Trotz schweisstreibender Anstrengung, trotz Jubel mit drängenden Beglückwünschungen samt Kopf­tätscheln: kein Ausreisser, kein Haar im Wind. Die Frisur des italienischen Mittelstürmers ist das, was man wohl ein Trending Topic nennt, ein heisses Thema in den sozialen Medien, und sie trägt dem Apulier auch ironische Kommentare ein. Aber was soll ihn das schon kümmern, den «Bello d’Italia», den Schönen Italiens, wie man ihn nennt, den Cary Grant des Calcio – nun, da er endlich auch für seine fussballerischen Werte anerkannt wird? Spät zwar, aber immerhin.

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