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Der Blick nach vorn stärkte sie

Ein Jahr nach der eigenen Diagnose macht SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr Brustkrebs zum Thema. Sie ist froh, dass sie damals nicht alles hingeworfen hat.

Die Krankheit hat Jacqueline Fehr nachdenklicher gemacht. Foto: Dominique Meienberg
Die Krankheit hat Jacqueline Fehr nachdenklicher gemacht. Foto: Dominique Meienberg

Das Bekenntnis kam überraschend. Gestern hat die Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) publik gemacht, dass bei ihr vor einem Jahr Brustkrebs diagnostiziert worden war. Und das mitten im Wahlkampf um den Regierungsrat. Viele andere Betroffene hätten in einer solchen Situation wohl innegehalten und einen Schritt zurück gemacht. Genau das war auch Fehrs erster Gedanke. Sie hätte am liebsten alles hingeworfen und die ­Kandidatur zurückgezogen, wie sie im «Landboten» sagt. Am Telefon bestätigt Fehr dann auch: «Es war mir in diesem Moment alles zu viel. Ich wollte nur noch aufhören.» In die Diagnose ein­geweiht hat Fehr nur einen kleinen Kreis von ihr nahestehenden Personen.

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