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Das Opfer, das Opfer hasst

Schwul, katholisch, konservativ: Milo Yiannopoulos lästerte auf Twitter über Feministinnen und politische Korrektheit. Nun wurde sein Account gelöscht.

Pitbull des Online-Journalismus: Milo Yiannopoulos. Foto: PD
Pitbull des Online-Journalismus: Milo Yiannopoulos. Foto: PD

Der frechste Schüler muss das Schulzimmer verlassen: Twitter hat Milo Yiannopoulos gesperrt, für immer. Seinen Account @Nero mit den knapp 340'000 Followern gibt es nicht mehr.

Yiannopoulos, ein 32-jähriger Brite mit griechischen Eltern, hat sich als Provokateur in Kürze breiten Onlineruhm erschaffen. Yiannopoulos passt in kein Klischee, er ist schwul, konservativ und katholisch, steht auf nicht weisse Männer und sieht sich als Kämpfer gegen die politische Korrektheit. Am liebsten wettert er gegen den Feminismus. So mischte er sich ein in die gehässige Debatte um sexistische Computerspiele (#Gamergate), beschimpfte die Kritikerinnen als soziopathisch und wehleidig.

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