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Ein Hauch von Frühling Wetter zeigt sich gnädig: Bis zu 18 Grad erwartet

Am Wochenende soll es in der Schweiz noch wärmer werden als am Freitag. Zudem wird eine Staub- und Sandwolke aus der Sahara in Europa erwartet.

Wunderbares Bild: Ein Mann fotografiert das Berner Dreigestirn mit Eiger, Mönch und Jungfrau (v. l.), das in der Abendsonne leuchtet.
Wunderbares Bild: Ein Mann fotografiert das Berner Dreigestirn mit Eiger, Mönch und Jungfrau (v. l.), das in der Abendsonne leuchtet.
Foto: Peter Schneider (Keystone)

Der Frühling hat am Freitag zumindest temperaturmässig in Teilen der Schweiz Einzug gehalten – so wurde es in Sitten 16,6 Grad warm. Am Wochenende werden lokal sogar bis zu 18 Grad erwartet.

Die Nächte seien jedoch weiterhin kühl und frostig, twitterte SRF Meteo am Freitagabend. Nicht nur im Wallis konnte die Winterjacke weggelassen werden, auch in Chur wurde es frühlingshaft warm, dort kletterte das Thermometer auf 16,2 Grad.

Gemäss dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) sorgte auf der Rückseite einer schwach aktiven Kaltfront im Laufe des Tages der aufkommende Hocheinfluss für eine rasche Wetterbesserung auf der Alpennordseite. Südlich der Alpen sei die Wetterentwicklung etwas langsamer abgelaufen, schrieb Meteoschweiz auf Twitter.

Durch die bereits kräftige Sonneneinstrahlung stieg die Temperatur in den meisten Orten der Alpennordseite auf die höchsten Werte seit Jahresbeginn, nämlich auf etwa 12 bis 14 Grad, wie es weiter hiess. Seit Jahresbeginn wurden höhere Werte nur in den Alpentälern bei Föhn gemessen, was zum Beispiel am 5. Februar in Chur mit 15,6 Grad der Fall war.

Noch eine Staubwolke in Europa?

Eine Sand- und Staubwolke aus der Sahara wird voraussichtlich am Wochenende Europa erreichen. «Staubfahnen aus der Wüste können einen roten Himmel, eingeschränkte Sicht oder Flecken auf Autos und Fenstern durch Staubablagerungen verursachen», sagte Mark Parrington vom EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Freitag. Anhand der Windvorhersagen sei eine Ausbreitung von Südeuropa bis nach Norwegen möglich.

Wegen der hohen Konzentrationen an Staub- und Sandpartikeln sei eine Verschlechterung der Luftqualität und damit verbundene gesundheitliche Folgen möglich. Die Wolke lasse sich wahrscheinlich mit blossem Auge am Himmel erkennen.

Bereits im Februar hatte eine Staubwolke den Himmel in Teilen von Westeuropa verdunkelt und die Partikelkonzentration vielerorts «hundertfach» höher steigen lassen als gewöhnlich.

SDA/AFP/fal

11 Kommentare
    Köbi Löwe

    Klimawandel einfach erklärt. Was CO2 in der Erdatmosphäre für eine (wichtige) Aufgabe hat, liefert Wikipedia innert 2 Minuten. Und nun gehen wir zur Zunahme von CO2. Bei Messbeginn lag der Wert bei 280ppm. Heute sind’s bereits 410ppm. Die Zunahme beträgt faktisch +50%! Die haltlose Verbrennerei von Carbon hat uns materiellen Wohlstand, aber gleichzeitig auch das Riesenproblem der Erderwärmung gebracht.