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Interview mit Matthias Hüppi«Wer mehr verdient, soll freiwillig auf mehr verzichten»

Der Präsident des FC St. Gallen verteilt derzeit besonders viele Komplimente. Er glaubt, dass der Fussball etwas weniger egoistisch geworden ist. Und er fragt sich, ob Corona unsere Gesellschaft lethargisch macht.

«Es geht um Tradition, um Geschichte, ein Stück weit ums Leiden mit dem Club»: Der einstige SRF-Sportjournalist Matthias Hüppi ist seit Dezember 2017 Präsident des FC St. Gallen.
«Es geht um Tradition, um Geschichte, ein Stück weit ums Leiden mit dem Club»: Der einstige SRF-Sportjournalist Matthias Hüppi ist seit Dezember 2017 Präsident des FC St. Gallen.
Foto: Urs Jaudas

Wann ist Ihnen diese Pandemie so richtig eingefahren?

Bei der zweiten Welle. Bei der ersten dachte ich noch: Okay, das ist neu, da gehen wir jetzt zwei, drei Monate lang durch, und dann ist es vorbei.

So dachten Sie?

Und dann kam das Spiel gegen Servette (am 4. Oktober), bei dem wir das Stadion wieder zu zwei Dritteln füllen durften. Unsere Crew hat alles extrem gut vorbereitet, um die Schutzmassnahmen einzuhalten. 10’000 Zuschauer kamen, sie hielten sich, ohne zu murren, an die Vorgaben. Es gab nicht eine Ansteckung. Da dachten wir: So, jetzt haben wir die Hürde Corona übersprungen. Kurz danach war Bundesrat Alain Berset bei uns im Stadion, und wir konnten ihm den Club und unser Konzept vorstellen.

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