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Das Turiner GrabtuchWer ist der Mann? Es ist die Glaubensfrage

Eine Ausstellung des Malteserordens im Pfarreiheim St. Anton beschäftigt sich mit der alten Frage nach der Echtheit des Turiner Grabtuchs, einer der berühmtesten Ikonen der katholischen Welt.

Die Kuratorin Sophie zu Löwenstein mit einer Besucherin vor dem originalgetreuen Replikat des berühmten Turiner Grabtuchs im Pfarreiheim St. Anton.
Die Kuratorin Sophie zu Löwenstein mit einer Besucherin vor dem originalgetreuen Replikat des berühmten Turiner Grabtuchs im Pfarreiheim St. Anton.
Foto: Pino Covino

Sophie zu Löwenstein steht vor dem originalgetreuen Replikat des berühmten Turiner Grabtuchs, welches das Zentrum der Ausstellung im Pfarreiheim St. Anton bildet, und sagt: «Es ist die Glaubensfrage, die hier gestellt wird. Man kann das mit den Zweifeln des Apostels Thomas vergleichen. Er hat, so sagt es die Bibel, nicht daran geglaubt, dass da tatsächlich der auferstandene Jesus vor im steht. Da hat Christus ihn angewiesen, seine Martyriums-Verletzungen zu berühren. Dies hat die Zweifel beendet. In einem gewissen Sinne ist das Grabtuch mit jenen Wunden zu vergleichen, ein Zeichen für uns alle.» Sie ist hier die Vertreterin des katholischen Malteserordens, eines der ältesten Orden des christlichen Westens, der hinter dieser Ausstellung steht.

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