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Ränkespiele vor zweitem WahlgangWer holt sich die drei freien Plätze?

Das miserable Resultat von Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann gefährdet die rot-grüne Regierungsmehrheit. Doch die Grünen halten an ihr fest. Inzwischen hat die SVP ihren Kandidaten zurückgezogen.

Schafft sie das noch nie Dagewesene? Elisabeth Ackermann steht vor einer Herkulesaufgabe.
Schafft sie das noch nie Dagewesene? Elisabeth Ackermann steht vor einer Herkulesaufgabe.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Kaum sind die Gesamterneuerungswahlen halbwegs analysiert, richtet sich der Blick bereits auf den zweiten Wahlgang für den Regierungsrat. Es wird telefoniert, gemailt, diskutiert – die Suche nach der besten Strategie hat bereits am späten Sonntagabend begonnen.

Was heisst das nun für die verbliebenen Kandidaten, allen voran für die schwer angeschlagene Elisabeth Ackermann? Stand Montag ist, natürlich, noch vieles Spekulation – aber bereits lässt sich spüren, welche Richtung die einzelnen Parteien und Gruppierungen einschlagen werden.

Eine Gewissheit gibt es aber schon: Stefan Suter wird nicht mehr für die SVP antreten, die Partei hat entschieden, keinen Kandidaten mehr zu stellen. Sie hat offensichtlich erkannt, dass Suter, der im ersten Wahlgang hinter Ackermann auf Platz zehn landete, im zweiten Wahlgang ohne Chance bliebe. Es ist sogar von politischem Selbstmord die Rede, würde man den bekannten Basler Anwalt nochmals ins Rennen schicken.

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