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Kommentar zur TransparenzWer grosse Reden schwingt, soll auch zu seinen Entscheidungen stehen

Der Ständerat will trotz einem mittleren Shitstorm seine Abstimmungsresultate nicht veröffentlichen. Stattdessen wird er in der Sondersession per Aufstehen abstimmen. Echte Transparenz sieht anders aus.

Viel Platz für den Ständerat. Viel Raum für ausgreifende Reden – und nur wenig Transparenz.
Viel Platz für den Ständerat. Viel Raum für ausgreifende Reden – und nur wenig Transparenz.
Foto: Keystone

Einen «Patzer» nannte es Christian Levrat, einen «Sturm im Wasserglas» die CVP-Fraktionschefin Andrea Gmür. Diese Nonchalance irritiert. Denn die Idee des ständerätlichen Ratsbüros war eben kein Ausreisser, kein Missgeschick, kein «Patzer». Die Idee, am liebsten ungestört und unbeobachtet abstimmen zu können, hält sich im Ständerat schon lange.

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