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Abstimmung am 7. MärzWer Frauenrechte schützen will, stimmt Nein zum Burkaverbot

Die Initiative Ja zum Verhüllungsverbot gibt vor, ein Problem zu lösen, das es gar nicht gibt (Bild: Nikab-Trägerin in St. Gallen).

Wir müssen sachlich bleiben

Integration statt Bevormundung

«Indem die Initianten mit Vorurteilen polarisieren, fördern sie Intoleranz.»

94 Kommentare
    Nora Isenaj

    Guten Tag Frau Graf

    Ihre publizierte Meinung am 16.02.21 über «Wer Frauenrechte schützen will, stimmt Nein zum Burkaverbot» im BaZ, unter dem Titel «Wir müssen sachlich bleiben» sind Ihre Ansichten nicht deutlich. Wie es in unserer Bundesverfassung steht, hat jeder das Recht anzuziehen was er oder sie gerne möchte. Wenn dies verletzt wird, besitzt diese Person keine Selbstbestimmung. Dasselbe wie zu Ihrer Aussage, dass die rund etwa 30 Nikab Trägerinnen in der Schweiz, dies aus freiem Willen entschieden haben. Die Nikab Trägerinnen sind hier in der Schweiz geboren und aufgewachsen, zusammenfassend sind Sie hier gut integriert. Aussergewöhnlich ist nur die Kleidung, die Sie tragen.

    Sie schrieben auch, dass die Verhüllung in der muslimischen Kultur, wie bei uns, umstritten ist. In diesem Falle ist die Allgemeinisierung kein Schritt nach vorne. Die Burka wird von allen Frauen in Afghanistan und Teilen von Pakistan strikt getragen. Eine Entblössung der Haut wird auf der offene Strasse grausam bestraft. In diesem Falle wird die Burka nicht auf freiwilliger Basis getragen. Hingegen gilt in Ländern wie Malediven, Kosovo oder Nigeria keine Verhüllungspflicht obwohl die Prozentzahl der muslimischen Bevölkerung im hohen Bereich sitzt. Das Verhüllen wird also nicht klar von der muslimischen Kultur hinterfragt, den Jeder besitzt eine eigene Interpretation einer