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Die neue Basler RegierungWer folgt auf Brutschin und Wessels?

Bei der Neuverteilung dürften die Departemente der abtretenden SP-Regierungsräte am begehrtesten sein. Nachdem Rot-Grün die Mehrheit verloren hat, sind mehrere Szenarien denkbar.

Spannende Departementsverteilung: Kann die Grünliberale Esther Keller wählen oder muss sie nehmen, was übrig bleibt?
Spannende Departementsverteilung: Kann die Grünliberale Esther Keller wählen oder muss sie nehmen, was übrig bleibt?
Foto: Nicole Pont

Nachdem die Würfel bei den Wahlen gefallen sind, geht es jetzt um die Departementsverteilung. Wann die neue Regierung die Zuteilungen vornimmt, ist nicht bekannt. Sicher ist nur, dass ein Seilziehen um die Nachfolge der abtretenden Regierungsräte Christoph Brutschin und Hans-Peter Wessels entbrennt. Brutschins Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt und Wessels Bau- und Verkehrsdepartement gelten als Schlüsseldepartemente.

Die neue Regierung wird ihre Arbeit zwar erst am 1. Februar 2021 aufnehmen. Doch die Regierung wird die Aufgaben wohl ziemlich bald verteilen. Dabei geht es nicht nur um die Präferenzen der Gewählten, sondern ebenso um die Interessen ihrer Parteien, die in den kommenden vier Jahren Basels Politik prägen möchten. In Anbetracht der Zusammensetzung – drei Sozialdemokraten, drei Bürgerliche und dazwischen die neue grünliberale Magistratin – sind mehrere Szenarien möglich. Die Bisherigen haben traditionell bei der Verteilung Vorrang.

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