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Vom Boom in die KriseWettanbieter setzen in der Krise auf Raketenautos

Einem Milliarden-Business fehlt plötzlich der Rohstoff. Der Mangel an Sportveranstaltungen treibt die Wettanbieter zu E-Sports und TV-Shows.

Mitfiebern plus Geld kassieren: Für Online-Wetter hatte der Sport stets einen doppelten Reiz. Aber gilt das auch bei Tischtennis?
Mitfiebern plus Geld kassieren: Für Online-Wetter hatte der Sport stets einen doppelten Reiz. Aber gilt das auch bei Tischtennis?
Foto: Florian Cella

Statt Federer gegen Nadal wird Tischtennis aus der Ukraine geboten. Statt Liverpool gegen Chelsea gibt es E-Sports. Zum Beispiel das Computerspiel «Rocket League», bei dem raketengetriebene Autos sich im Fussball messen. Oder den Online-Klassiker «League of Legends» aus der chinesischen Profiliga. Das Angebot von Bwin, einem der grössten Sportwettenanbieter der Welt, hat sich innert weniger Wochen vom globalen Schaufenster zum Kuriositätenkabinett gewandelt. Es spiegelt eine eben noch boomende Branche, der auf einmal der Rohstoff fehlt. Und die, wenn Covid-19 wieder auf dem Rückzug ist, ein völlig anderes Gesicht haben könnte.

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