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Basler Wahlkampf spitzt sich zu«Wenn ihr das nicht löscht, werden wir euch verklagen»

Der Ton in den sozialen Medien hat sich im Zuge des Wahlkampfs verschärft. Gefälschte digitale Plakate tauchen auf, und SP-Präsident Pascal Pfister sieht sich gezwungen, einzugreifen.

Das ursprüngliche digitale SP-Plakat zeichnet Kaspar Sutter als Gleichstellungs-Experte aus.
Das ursprüngliche digitale SP-Plakat zeichnet Kaspar Sutter als Gleichstellungs-Experte aus.
Bild: Twitter

Das Rennen um die Regierungsratssitze ist bald vorbei, die Basler Politiker sind im Endspurt. Sie präsentieren sich deshalb aber nicht etwa wahlkampfmüde, sondern vor allem fieser. Die Gehässigkeit in den sozialen Medien steigt. SRF-Lokaljournalist Patrick Künzle fragte sich kürzlich auf Twitter: «Dünkt es nur mich so, oder empfindet ihr es auch so, dass der Tonfall in der Basler Politik zwischen 1. und 2. Wahlgang etwas gehässig geworden ist? Vor allem gegenüber den drei Kandidatinnen.»

Ein Blick auf die Twitter- und Facebook-Einträge der Politiker bestätigt diesen Eindruck: Bürgergemeinderätin Christine Keller (SP) etwa spricht nun von «Grünlabilen», statt von Grünliberalen. Die frisch gewählte Grossrätin Andrea Strahm (CVP) macht sich über Regierungsratskandidatin Heidi Mück (Basta) wegen deren Ausbildung zur Rhytmiklehrerin lustig. Und Benjamin von Falkenstein (LDP) philosophiert auf Twitter, ob Esther Keller (GLP) jeweils eine Münze werfe, um sich für oder gegen einen politischen Vorstoss zu entscheiden.

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