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TV-Kritik «Tatort»Wenn der Kommissar für die Wahrheit entführt wird

Der neue Köln-«Tatort» entführt buchstäblich in alte deutsch-deutsche Geschichte. Die brodelt noch.

Auf der Suche nach der Wahrheit: Die hochverdächtige Hotelchefin (toll: Ulrike Krumbiegel) und ihr unfreiwilliger Assistent, Kommissar Schenk (Dietmar Bär).
Auf der Suche nach der Wahrheit: Die hochverdächtige Hotelchefin (toll: Ulrike Krumbiegel) und ihr unfreiwilliger Assistent, Kommissar Schenk (Dietmar Bär).
Fotos: Das Erste

Die Story, die Wolfgang Stauch für den 80. Fall des Kölner «Tatort»-Teams Ballauf (Klaus Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) geschrieben hat, ist zugegebenermassen schon recht wild. Dass ein Mordkommissar sich kaum dagegen wehrt, dass seine Hauptverdächtige ihn entführt, weil sie gemeinsam mit ihm den wahren Mörder finden will, und dass sie dafür als Druckmittel zudem einen anderen Polizeibeamten in einem geheimen Versteck gefangen hält: Das verlangt dem Zuschauer durchaus ein gerüttelt Mass an «willing suspension of disbelief», an willentlicher Aussetzung der Ungläubigkeit, ab.

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