Vielfältige Berufe in einer boomenden Branche

Tourismus

Der Tourismus ist die Branche, die am schnellsten wächst. Auch in der Schweiz spielt sie wirtschaftlich eine bedeutende Rolle. Berufe gibt es sowohl in der Hotellerie und der Gastronomie wie auch im Verkauf, Promotion, Marketing und Management.

Geschäftiges Treiben. Ein Restaurationsfachmann an seinem Arbeitsplatz im Grand Hotel du Lac Vevey.

Geschäftiges Treiben. Ein Restaurationsfachmann an seinem Arbeitsplatz im Grand Hotel du Lac Vevey.

(Bild: ZVG)

Der Begriff «Tourismus» umfasst auf der einen Seite die Reisebranche (Reisebüros, Tour-Operators, Touristeninformation, Marke­ting und Promotion), auf der anderen Seite die Bereiche Hotellerie und Parahotellerie, Gastronomie, Erlebnisökonomie (zum Beispiel Sportangebote) und Mobilität. In der Schweiz arbeiten auf Vollzeitstellen umgerechnet 190 000 Menschen in der Tourismusbranche – das heisst, fast jeder zwanzigste Arbeitstätige. Die meisten von ihnen sind in den klassischen Lehrberufen anzutreffen:

Koch/Köchin EFZ Die Lehre in Küchen von Restaurants, Hotels, Spitälern, Alterszentren oder Kantinen dauert drei Jahre mit berufsbegleitender Schule. Ihre Ausbildung schliessen die jungen Fachleute mit dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab.

Restaurationsfachfrau/-fachmann EFZ Gleich lang wie jene zum Koch dauert die Ausbildung für Restaurantfachleute (früher: Kellner, Serviererin).

Hotelfachfrau/-fachmann EFZ Hotelfachleute werden für die vielfältigen Bereiche in Hotels ausgebildet: Gästebetreuung, Rezeption, Sauberkeit, Wäscheversorgung und mehr.

Kauffrau/Kaufmann EFZ Hotel-Gastro-Tourismus (HGT) Kaufleute im Bereich HGT arbeiten in Hotels, Gastronomiebetrieben, Tourismus- oder Reisebüros. Doch mit dem Erwerb des Fähigkeitszeugnisses fängt das Berufsleben erst an. Berufsleute können Fachausweise zum Beispiel als Bereichsleiter/-in Hauswirtschaft oder Restauration erwerben, als Gastro-Betriebsleiter/-in, Chef/Cheffe de Réception, Chefköchin/-koch, Gästebetreuer/in. Die nächste Stufe sind die Höheren Fachprüfungen (HFP), beispielsweise als dipl. Leiter/-in Hotellerie-Hauswirtschaft, Küchenchef/-in, Gastro-Unternehmer/-in oder, mit kaufmännischem EFZ, Marketingleiter/-in. An Höheren Fachschulen kann man weiteres Know-how und die entsprechenden Diplome erhalten, etwa als Tourismusfachfrau/-fachmann, Hôtelière-Restauratrice/Hôtelier-Restaurateur, Betriebswirtschafter/-in, Marketingmanager/-in usw. Und Fachhochschulen wie auch Universitäten bieten die Möglichkeit für Bachelor- und Masterstudiengänge in den Studienrichtungen Hospitality, Hotel-Management und Tourismus.

Quelle: Tages Anzeiger, Beilage BILDUNG

Weiterführende Informationen: www.bildung-schweiz.ch/topics/tourismus

baz.ch/Newsnet

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