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Verunreinigung im OberbaselbietWegen Trockenheit gelangen Fäkalbakterien ins Trinkwasser

Die Bewohner von drei Oberbaselbieter Gemeinden und zahlreichen umliegenden Bauernhöfen müssen das Hahnenwasser abkochen. Die Behörden reagieren mit Schock-Chlorungen.

Ein Schluck aus dem Brunnen? Im Moment besser nicht.
Ein Schluck aus dem Brunnen? Im Moment besser nicht.
Foto: Dominik Plüss

In Teilen des Oberbaselbiets ist das Trinkwasser verschmutzt. Die Einwohner und Einwohnerinnen aus Buus, Maisprach und Rickenbach sind deshalb angehalten, ihr Wasser mindestens drei Minuten lang abzukochen, bevor sie es trinken, ihre Zähne putzen oder Gemüse und andere Lebensmittel waschen.

Bei einer routinemässigen Kontrolle vom vergangenen Freitag wurden zunächst im Maispracher Wasser Fäkalbakterien festgestellt. Daraufhin haben die Inspektoren auch Proben aus Buus untersucht; denn Buus hilft seinen Nachbargemeinden im Bedarfsfall mit Trinkwasser aus, womöglich ist die Ursache der Verschmutzung also hier zu suchen. Obwohl bereits am Sonntagmittag vorlag, dass auch im Buusner Wasser Keime vorhanden sind, warteten Kanton und Gemeinde mit der Kommunikation bis am Montag zu. «Uns war es wichtig, die Information koordiniert zu veröffentlichen. Der Kanton hat die betroffenen Gemeinden verständigt und diese wiederum ihre Einwohner», erklärt der zuständige Buusner Gemeinderat Christian Kaufmann. Ausserdem wurden 45 Landwirtschaftsbetriebe in sieben umliegenden Gemeinden, die ebenfalls mit Wasser aus Buus versorgt werden, am Montagmorgen persönlich kontaktiert.

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