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Ärger um StrassensanierungWegen drei Anwohnern könnte Bubendorf 290’000 Franken verlieren

Die Gemeinde möchte die Hauptstrasse velofreundlicher gestalten. Das Vorhaben stösst auf Widerstand.

Auf der stark befahrenen Hauptstrasse in Bubendorf (links der Elektroladen Degen AG) soll ein Veloweg entstehen.
Auf der stark befahrenen Hauptstrasse in Bubendorf (links der Elektroladen Degen AG) soll ein Veloweg entstehen.
Foto: Dominik Plüss (Tamedia)

Gemeindepräsident Walter Bieri (SVP) ist enttäuscht. Eigentlich wollte die Gemeinde Bubendorf mit der geplanten Strassenumbauung der Bevölkerung helfen. Seit einiger Zeit steht das Projekt in der Pipeline. Zusammen mit dem Kanton erarbeiteten die kommunalen Behörden mehrere Pläne, um die Bubendörfer Hauptstrasse zu sanieren und velofreundlicher zu gestalten. Saftige Summen wurden investiert. Und wofür? Womöglich für nichts. Das Vorhaben droht zu scheitern.

Einige Bürger leisten seit geraumer Zeit Widerstand. Sie sind nicht bereit, Teile ihres eigenen Grundstückes zu verkaufen. Die Gemeinde will auf der Hauptstrasse zwischen dem Restaurant Schmiedstube und dem altehrwürdigen Dinghof (heute Elektroladen Degen AG) eine Fahrradroute bauen, um den Verkehr, vorrangig die Überquerung für Velos, zu sichern. Diesen Abschnitt befahren täglich mehrere Tausend Fahrzeuge, wie Gemeindeverwalter Beat Schatz der «Volksstimme» verriet. Auch wird die Strasse von rund 100 Schülern am Tag, die mit dem Fahrrad nach Liestal zur Schule fahren, benutzt. In der Mitte der Hauptstrasse will der Gemeinderat einen sogenannten Mehrzweckstreifen errichtet lassen – einen Weg inmitten der Fahrbahn, auf dem die Velofahrer beim Überqueren der Strasse kurz anhalten können. Vor allem den Kindern sollte somit ein risikoärmerer Schulweg ermöglicht werden.

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