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Ab nach Südostasien WEF-Wegzug so gut wie entschieden

Am Montag dürfte das WEF den Wegzug nach Singapur bekannt geben. Die hohen Ansteckungszahlen mögen ein Grund sein. Doch es gibt gewichtigere.

Auf einer Bühne mit den Mächtigen der Welt: Klaus Schwab mit Donald Trump in Davos am WEF 2020 im Januar.
Auf einer Bühne mit den Mächtigen der Welt: Klaus Schwab mit Donald Trump in Davos am WEF 2020 im Januar.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone) 

Der Entscheid des World Economic Forum, der Schweiz den Rücken zu kehren, ist so gut wie gefallen. Am Montag wird das sogenannte Board of Trustees mit grosser Wahrscheinlichkeit die Verlegung des Mammut-Events nach Singapur beschliessen. Fällen werden den Entscheid so prominente Namen wie Al Gore, Christine Lagarde (EZB), Larry Fink (Blackrock), Kristalina Georgieva (IMF) oder Jack Ma (Alibaba).

Das Image der Schweiz als Virenschleuder Europas soll negative Reaktionen bei den Geldgebern des WEF hervorgerufen haben. Gründer Klaus Schwab soll not amused sein über das Laisser-faire des Bundesrats. Daher sei der Organisation gar keine andere Wahl geblieben, als nach Südostasien auszuweichen. Die Schweiz habe sich das selbst zuzuschreiben.

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