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Podcast «Politbüro»«Was bitte soll das der CVP bringen?»

In der Mitte entsteht eine neue Partei, Demonstranten fordern den Bundesrat heraus, und das Parlament hat Stress. Willkommen im Politbüro!

Offen für Gespräche mit der BDP: CVP-Präsident Gerhard Pfister.
Offen für Gespräche mit der BDP: CVP-Präsident Gerhard Pfister.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Es ging etwas unter, fast schon klandestin kam es in all der Corona-Aufregung daher: die Ankündigung, dass CVP und BDP eine Fusion ernsthaft prüfen. Es bewegt sich in der Mitte der politischen Schweiz gerade einiges. Ein Zusammengehen der beiden Parteien, vor ein paar Jahren noch undenkbar, scheint plötzlich möglich.

Was heisst das für die politische Landschaft der Schweiz? Verspekuliert sich CVP-Chef Gerhard Pfister da gerade? Und hat das neue Gebilde Chancen in den urbanen Zentren?

Das ist eines der Themen in der zweiten Folge des «Politbüros», des neuen Podcasts von Tamedia zur Schweizer Politik. Ausserdem: War diese Sondersession tatsächlich nötig? Warum war das Parlament nicht besser vorbereitet? Und sind das tatsächlich alles Spinner, die auf dem Bundesplatz demonstrieren?

Es diskutieren: Raphaela Birrer, Christoph Lenz und Philipp Loser.

7 Kommentare
    Peter Frei

    Beide Parteien sind vom Virus der Bedeutungslosigkeit infisziert (die CVP kurz vor dem Absturz in die einstellige Prozentzah)l. Die BDP ist bereits auf der Intensivstation und kämpft ums politische Überleben und auch die CVP ist hospitalisiert und muss bald intensiv beatmet werden. Wenn sich zwei Kranke ins gleiche Bett legen, ist das keine Therapie um gesund zu werden, Die bisherigen BDP-Wähler sind doch nicht blöd: wenn diese die CVP gewollt hätten, hätten sie diese schon längst gewählt und die CVP hätte bei den letzten Wahlen zulegen müssen statt weiter zu verlieren. Den BDP-Herren Landolt und Hess geht es wohl nur darum, persönlich ihre Parlamentsmandate bei der nächsten Wahl nicht zu verlieren. Die BDP als Partei ist klinisch tot und die CVP täte gut daran die Finger von ihr zu lassen, Sterbende in Ruhe gehen zu lassen. Wenn sich die gescheiterten Hess und Landolt dann wieder auferstanden öffentlich im CVP-Mäntelchen zeigen, ist das eher abschreckend