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Kinder fragen HicklinWarum verschwindet Schnee, ohne zu schmelzen?

Die Sublimation macht, dass nasse Wäsche auch bei unter null draussen trocknet – und dass die Schneemenge trotz tiefer Temperaturen abnimmt.

Erst kürzlich bescherten uns Schneefall und Temperaturen unter null perfekte Bedingungen zum Schlitteln.
Erst kürzlich bescherten uns Schneefall und Temperaturen unter null perfekte Bedingungen zum Schlitteln.
Foto: Kostas Maros

Bis letzten Montag haben wir vorgeführt bekommen, in wie vielen Formen uns Wasser begegnen kann. In den Wolken haben sich aus Wasserdampf Eis- und Schneekristalle gebildet und sind Richtung Erde niedergerieselt.

Anders als in wärmeren Zeiten sind die gefrorenen Wasserteilchen nicht noch vor dem Auftreffen auf der Erde zu Regentropfen aufgetaut. Sie haben sich zu unserer Freude als schön und doch unterschiedlich geformte Kristallflocken zu einer leichten Schneedecke auf Dächern, Strassen, Boden und Bäumen niedergelassen.

Das geschieht jeweils bei etwa null Grad Celsius und kann ganz wirblig werden. Bleibt dann die Temperatur unter null, bleibt die Schneedecke tagelang liegen. Endlich kann man schlitteln gehen. Zwar formen sich die Kristalle um, und die Oberfläche kann knirschend hart werden. Aber es bleibt ein weisser Belag über allem.

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