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TV-Stars aus «Fauda»Warum sind diese Typen so attraktiv?

Sie trinken, rauchen und sind harte Einzelgänger: Die Figuren aus der Serie «Fauda» sind das pure Gegenteil dessen, was Mann heute sein darf – und trotzdem stimmt an ihnen alles.

Männer, die nicht in jede Geschlechterrolle schlüpfen, die sich gerade anbietet: das «Fauda»-Team mit Anführer Doron (Mitte).
Männer, die nicht in jede Geschlechterrolle schlüpfen, die sich gerade anbietet: das «Fauda»-Team mit Anführer Doron (Mitte).
Foto: Netflix

Warum sind Männer wie Doron in der Serie «Fauda» mit ihrem I-don’t-give-a-fuck-Stil aus T-Shirt und Kurzärmelhemden so cool?

Warum gibt es nur wenig Attraktiveres als Dorons Brusthaar, den rasierten Kopf, seine breite Gestalt, an der sich Doppelkinn und Bauch leicht vorwölben? Doron raucht, trinkt, an seinem Hemd zeichnen sich fast immer Schweissflecken ab. Und man findet das wunderbar.

Doch hat diese Form überbordender Männlichkeit überhaupt noch Platz in einer Welt, in der junge, zartschultrige Männer in Frauenkleidern auf Covern der «Vogue» prangen oder die roten Teppiche von Filmfestivals beschreiten? In einer Welt voller Männer, die schon längst nicht mehr nur drag oder metrosexuell sind, sondern genderfluid, deren Körper von Frauen ergriffen werden wollen und nicht mehr umgekehrt?

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