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Psychologie der KommunikationWarum sich mit Bullshit so gut punkten lässt

Auch in sozialen Netzwerken überzeugt der imposante Auftritt manchmal mehr als der Inhalt.

Kein Argument, dann Bullshit

Labern ohne Ahnung

«Wortgetöse reduziert die Motivation, sich mit dem Gesagten inhaltlich auseinanderzusetzen.»

John Petrocelli, Bullshit-Forscher
13 Kommentare
    Andreas Diethelm

    „Banaler Kram hinter schweren Wortvorhängen“ ist schön gesagt.

    Um in die Lage zu kommen, den Vorhang zu durchschauen, braucht man eine ausreichende Sprachlichbildung und -praxis. Die von Wirtschaftsverbänden und willfährigen Eidgenössisch Technischen Hochschulen ;) immer wieder geforderte Primat der Mint-Fächer in den Lehrplänen und am besten schon in der Spielgruppe, auf Kosten der Breite, namentlich von musischen Fächern, Sprachen und Geschichte, ist genau das Rezept, dem Schwurbel dank sprachlich unterentwickelten Zuhörern (und Denkern, denn wir denken in Sprache) das Feld zu überlassen. Die Folgen sind verheerend, siehe Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Das ist mehr als nur ärgerlich, es ist gefährlich, denn die Bildungsverstümmler aus Wirtschaft und Bildungsbürokratie sind nicht schlau genug, zu wissen, welche Kompetenzen die Gesellschaft in 20 Jahren am meisten benötigt. Schlimmer, es dürfte ihnen egal sein. Ausser der betroffenen Lehrerschaft müssten eigentlich auch die betroffenen Medienleute alarmiert sein. Davon ist noch kaum etwas spürbar.