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Seuche im SkirennsportWarum nur reissen die Kreuzbänder wie Papier?

Das Schweizer Team ist dezimiert nach Levi gereist, drei Fahrerinnen haben sich jüngst verletzt. Experten nennen die Gründe: Material, Piste, Menstruation.

Der Parallelriesenslalom in Sestriere letzten Januar endet für Aline Danioth auf dem Rettungsschlitten: Das Kreuzband ist gerissen. Schon wieder.
Der Parallelriesenslalom in Sestriere letzten Januar endet für Aline Danioth auf dem Rettungsschlitten: Das Kreuzband ist gerissen. Schon wieder.
Foto: Keystone

Aline Danioth braucht keinen Arzt, keine Diagnose. Ein Knall, und sie weiss: das Kreuzband. Sie kennt das Geräusch.

22 ist die Urnerin. Die vierte Knieoperation hat sie hinter sich, die fünfte folgt in drei Monaten. Dann sollten die Menisken und der Knochen nach der Auffüllung des Bohrkanals wieder stabil genug sein für die eigentliche Kreuzbandoperation. Es steht für Danioth die nächste Geduldsprobe an Monate, in denen sie dazu verdammt ist, in Krafträumen zu schuften – anstatt sich in den Bergen durch die Tore zu schwingen. Ihren Kolleginnen wieder nur vom Sofa aus zuschauen zu können, wäre für sie unerträglich. Deshalb geht es erst einmal nach Hawaii zum Sprachaufenthalt.

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