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Kinder fragen Martin HicklinWarum liegen immer wieder grosse Steine auf dem Acker?

Kommt der Untergrund in Bewegung, sammeln sich grosse Brocken obenauf. Ein physikalischer Effekt, den man auch in der Müeslischale beobachten kann.

Genossenschaftliche Handarbeit zu Grossmutters Zeiten: Mitglieder des Thuner Konsumvereins säubern Ende Mai 1943 auf der Tschingelalp im Berner Oberland Land von Steinen. Es sollte im Rahmen der sogenannten schweizerischen Anbauschlacht während des Zweiten Weltkriegs bepflanzt werden.
Genossenschaftliche Handarbeit zu Grossmutters Zeiten: Mitglieder des Thuner Konsumvereins säubern Ende Mai 1943 auf der Tschingelalp im Berner Oberland Land von Steinen. Es sollte im Rahmen der sogenannten schweizerischen Anbauschlacht während des Zweiten Weltkriegs bepflanzt werden.
Foto: Keystone

Wer jetzt im Spätherbst zum Beispiel über die Baselbieter Höhen wandert, kommt hie und da an einem noch wenig bewachsenen Acker vorbei. Da sieht man an der Oberfläche manchmal viele Steine liegen. Sie stören das Wachstum der Pflanzen kaum, sonst stünden da nicht bald wieder wogende Weizenfelder. Sie lockern den Boden und speichern Wärme. Nur wenn sie zu gross sind, können sie die Bearbeitung des Bodens stören. Sie werden darum ab und zu eingesammelt. Das geht wohl schon Jahrhunderte so. Und doch scheinen immer wieder neue Steine an die Oberfläche zu kommen.

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