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Vor FCB - YBWarum die Corona-Pause nun plötzlich Basel hilft

Während der FC Basel zuletzt Schwung holen konnte, scheinen die Berner die Strapazen aus 35 Spielen in sechs Monaten zu spüren. Sorgt das im Spitzenkampf für den Unterschied?

Kann der FCB (rechts Edon Zhegrova) an den Young Boys (Miralem Sulejmani) vorbeiziehen? Die Vorzeichen dazu sind jedenfalls vorhanden.
Kann der FCB (rechts Edon Zhegrova) an den Young Boys (Miralem Sulejmani) vorbeiziehen? Die Vorzeichen dazu sind jedenfalls vorhanden.
Foto: Claudio de Capitani (Freshfocus)

Es steht 35:32 für den BSC Young Boys gegen den FC Basel. Nicht nach Toren, sondern nach Spielen. Aber während fast jede Statistik und jeder Vergleich zwischen YB und dem FCB in den vergangenen Monaten und Jahren zugunsten der Berner ausfiel, verhält es sich bei diesen Zahlen für einmal anders.

Seit Mitte Juni der Fussball aus der Corona-Schockstarre erwachte, die angebrochene Saison 2019/2020 im Schnellzugstempo beendete und die neue Spielzeit 2020/2021 in erhöhter Kadenz in Angriff nahm, haben die Double-Gewinner aus Bern aufgrund ihrer Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase drei Pflichtspielpartien mehr bestritten als die Basler (und gar elf mehr als der drittklassierte FC St. Gallen). Wenn YB nun im Spitzenspiel im St.-Jakob-Park gastiert, dann könnte sich dies als entscheidender Nachteil erweisen. Denn während der FCB zuletzt mit drei Siegen Schwung holte und einen ordentlich frischen Eindruck macht, scheinen die Berner zum Ende des Kalenderjahres plötzlich doch noch die Strapazen zu spüren.

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