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Kommentar zum FeldhasenRettet den Osterhasen!

Hase auf dem Sprung in eine ungewisse Zukunft.
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«Die Jungtiere sind fast die ganze Zeit mutterseelenallein.»

Kontrolle mit Drohnen

19 Kommentare
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    Bernhard Riem

    Einmal mehr ein Artikel, der ein Problem in der Natur einseitig der Landwirtschaft zuordnet. Intensive Landwirtschaft, Pestizide etc. eignen sich als Erklärung für fast alles und es wird so zu einer Art Allgemeinwissen. Auch wenn es oft völlig falsch ist. Der Feldhasenartikel ist ein solches Musterbeispiel. Hasen können tatsächlich in Mähmaschinen geraten. Allerdings wird heute weniger Fläche gemäht als vor 30 Jahren und es gibt auch im Ackerbaugebiet ca. 10 Prozent Ökoflächen, die erst ab 15. Juni erstmals gemäht werden. Zudem wird seit einigen Jahren zunehmend "Hasenweizen" mit breitem Reihenabstand gesät. Die biologische und die traditionelle Landwirtschaft geben sich grosse Mühe den Hasen, die Feldlerche, etc. wieder zu begünstigen. Ebenso Vögel aller Art, zu mit den flächenmässig zunehmenden Hecken. Dass der Erfolg bei der Vermehrung der Hasen ausbleibt hat diverse andere Hauptursachen. Eine ist der unglaubliche Anstieg der Raubvögel wie Bussard und Milan und die richtiggehende "Züchtung" von Falken. Ich habe eine Feld mit einer Egge bearbeitet und 34 kreisende Milane gezählt, all auf Beute aus. Sowas überlebt kein einziger Hase. Letztes Jahr konnte ich täglich 12 Falken im Hofareal beobachten, alle müssen fressen. Da ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Diverse Schutz- und Fördermassnahmen müssen überdacht werden, wenn sie nicht kontraproduktiv wirken sollen. "Die" Landwirtschaft ist oft ein allzu billiges und falsches Argument.