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Raubkatze lag am StrassenrandWaadtländer Polizei rettet jungen Luchs

Die Kantonspolizei Waadt hat am Strassenrand in der Nähe von Vallorbe eine junge Raubkatze aufgefunden. Die Mutter des Luchses lag tot daneben.

Bleiben in der Regel etwa 10 bis 11 Monate bei ihrer Mutter: Ein Polizist mit dem geretteten Jungluchs.
Bleiben in der Regel etwa 10 bis 11 Monate bei ihrer Mutter: Ein Polizist mit dem geretteten Jungluchs.
Foto: Kantonspolizei Waadt via Facebook

Die Polizei hat im Kanton Waadt einen jungen Luchs gerettet. Die Raubkatze wurde am Strassenrand bei Les Clées in der Nähe von Vallorbe geborgen, wo ein weiterer Luchs tot aufgefunden wurde.

Dies teilte die Kantonspolizei Waadt am Freitag in den sozialen Netzwerken mit. «Es war höchstwahrscheinlich seine Mutter, die beim Überqueren der Strasse von einem Fahrzeug angefahren und getötet wurde», sagte ein Sprecher der Waadtländer Polizei.

Eine Polizeipatrouille wurde an den Ort des Geschehens gerufen und fand das am Boden liegende, aber unverletzte Jungtier am Strassenrand. Er wurde dem Erminea-Tierpflegezentrum in Chavornay anvertraut. Nach Angaben des Sprechers fand die Rettungsaktion bereits Mitte Dezember statt.

Luchsjunge bleiben in der Regel etwa 10 bis 11 Monate bei ihrer Mutter, bevor sie selbständig werden. Die Sterblichkeit bei jungen Luchsen ist hoch: Nur etwa die Hälfte der Jungtiere erreicht das zweite Lebensjahr. Die Zahl der Luchse in der Schweiz wird auf rund 300 Tiere geschätzt.

SDA

15 Kommentare
    Bea

    Sie sind ein ganz Lieber! Aber das sind halt einfach "RAUB"-Katzen - sogar die Hausbusis sind Raubkatzen. Erinnere mich mit Schaudern an den Vogel, den mir eine meiner Katzen stolz "geschenkt" hat - gefangen auf dem eingenetzten(!) Balkon... Ausserdem: Raubvögel gibt's ja auch, und Reptilien, Amphibien und Insekten fressen teilweise auch andere Tiere. Das gefällt mir zwar auch nicht, ist aber Naturgesetz.

    Diese Bezeichnung stört mich nicht – im Gegensatz zu der auch in dieser Zeitung oft verwendeten Hunde“rasse“ KAMPFHUND. Die gibt’s nämlich nicht – dazu muss man die Tiere erst machen.