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Kolumne Philipp LoserVon neuen und alten Linken

Die Älteren erschrecken, die Mittelalten staunen, die Jungen toben: In der Linken findet eine Generationendebatte statt.

Vor zwei Wochen hat Bruno Ziauddin, stellvertretender Chefredaktor des «Magazin», eine politische Selbstinspektion vorgenommen. In seinem Essay hat er darüber geschrieben, wie ihm, der sich immer als mehr oder weniger links verstanden hat, gewisse Verhaltensweisen und Debatten innerhalb der Linken je länger je mehr Mühe bereiten. Zu schrill, zu extrem, zu missionarisch, zu ideologisch.

Der Text hat etwas angestochen, die Resonanz war enorm. «Sie haben es auf eindrückliche Weise geschafft, meine Gefühle, und vielleicht auch mein latentes Unbehagen, in Worte zu fassen», hat eine Leserin geschrieben. Ein anderer Leser meint: «Genau wie Sie habe ich mein Herz auf der linken Seite, aber tue mich schwer, wie die politische Linke heute tickt.»

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