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Podcast «Politbüro»Von Männerbünden, Machtkämpfen und hysterischen Frauen

Warum ging das mit dem Frauenstimmrecht bei uns so lange? Und was bedeutet der Kampf der Frauen für die Gegenwart? Antworten im aktuellen Politbüro, dem Politik-Podcast von Tamedia.

Das Rütli der Frauen. Im März 1957 stimmten Frauen in Unterbäch VS zum ersten Mal. Ihre Stimmen zählten natürlich nicht.
Das Rütli der Frauen. Im März 1957 stimmten Frauen in Unterbäch VS zum ersten Mal. Ihre Stimmen zählten natürlich nicht.
Foto: Keystone

Es brauchte viele Anläufe, einige aufmüpfige Aktionen und viel Ausdauer vonseiten der Frauen und Männer, die für das Stimmrecht für beide Geschlechter kämpften: Vor 50 Jahren, am 7. Februar 1971, gewährten die Schweizer Männern den Frauen endlich das Stimmrecht.

Wir stellen zum Jubiläum die Frage: Wieso war ausgerechnet die demokratische Schweiz so spät dran mit dem Frauenstimmrecht? Was haben die historischen Ereignisse mit der Gegenwart zu tun? Und inwiefern ähnelt die damalige Diskussion heutigen Debatten, etwa um das Stimmrecht für Ausländerinnen oder Minderjährige? Darüber diskutiert Philipp Loser in einer neuen Folge des «Politbüros» mit Raphaela Birrer, Markus Häfliger und Salome Müller.

red

16 Kommentare
    Jan Dubach

    Seit die Frauen mitmischen explodieren die Sozialausgaben. Man sieht es sehr gut bei Grafiken, Männerparlament noch niedrig, dann die ersten Frauen leichter Anstieg, in den letzten zehn zwanzig Jahren steil nach oben. Männer, teilweise auch Frauen, die leicht bremsen möchten kommen unter die Räder und werden nicht mehr gewählt.