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MimpfeliVon dem Lächeln in den Krankenhäusern und Vanille-Eis

Der Kolumnist -minu über Spitalaufenthalte und unpassende Karten-Sprüche

Illustration: Rebekka Heeb

Nein. Spitäler sind jetzt nicht unbedingt mein Halleluja. Klar. Keiner mag Spitalbesuche. Ich muss präzisieren, dass meine Erfahrungen in den Spitälern immer super waren. Ich glaube, dem Patienten geht es stets besser als seinen Besuchern: Er wird rundum «gebibääbelet». Der Besucher aber steht ratlos am Krankenbett. Weiss nichts zu sagen. Und ärgert sich über den mitgebrachten Blumenstrauss. Drei stehen nämlich schon auf dem kleinen Tischchen herum. Alle mit lustigen Karten – etwa einem grinsenden Frosch, der die Augen verdreht und eine Flasche Wein neben sich stehen hat: «ZEHN TAGE WAR DER PAPI KRANK, JETZT SÄUFT ER WIEDER – GOTT SEI DANK.»

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