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MimpfeliVom Schreckensszenario ohne Internet und Kläuschens Ovid…

Auf den Internet-Empfang des Autors ist kein Verlass. Das hat ihn schon fast die Putzfrau gekostet, dafür kennt er sich jetzt mit Giftmorden aus.

Ein Leben ohne Internet. Der eine liest in der Not Ovid, der andere verschlingt einen Krimi.
Ein Leben ohne Internet. Der eine liest in der Not Ovid, der andere verschlingt einen Krimi.
Illustration: Rebekka Heeb

Innocent schaut auf sein Handy. Es ist der Blick eines Dackels vor der Metzgerei: «…UND ICH DARF NICHT HINEIN!»

Innocent ist der Hund. Das Handy die unerreichbare Wurst. Denn wieder einmal ist der Internet-Empfang ausgefallen. Gejammer (ähnlich wie der Dackel, der grässlich aufheult, weil ihm das Paradies verwehrt ist): «Wir haben keinen Empfang!»

O.k. Das ist die News des Morgens. Aber es ist eine No-News. Denn wir hatten schon gestern keinen Empfang. Der liebe Gott und alle seine undefinierbaren Strahlen aus dem Himmel spielen ein Spielchen mit uns: Wir haben zwar Domizile an den schönsten Lagen. Aber wir haben nur ganz, ganz selten Internet-Empfang. Basel, Adelboden, die Insel – die Verbindung zur elektronischen Aussenwelt ist ein Vabanque-Spiel.

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