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Melzls TatbestandVom Präsidialdepartement und anderen Pannen

Warum man das Departement in «Präsidium für Betroffenheit, Klima, Gender und moralische Überhöhung» umtaufen müsste.

 «Ein schwieriges Verhältnis zu Polizisten»: Regierungsratskandidatin Heidi Mück (Basta).
«Ein schwieriges Verhältnis zu Polizisten»: Regierungsratskandidatin Heidi Mück (Basta).
Foto: Kostas Maros

Von Januar 2000 bis März 2005 entwarf ein 60-köpfiger Verfassungsrat eine totalrevidierte Kantonsverfassung, welche vom Basler Stimmvolk angenommen wurde und im Juli 2006 in Kraft trat. Heute stellt man sich die Frage: Weshalb nur – um Himmels willen – hat dieser Rat die Schaffung eines Regierungspräsidiums und somit des Präsidialdepartements festgeschrieben?

Der Erste, welcher dieses Amt bekleiden durfte, war der Grüne Guy Morin, der über die Kantonsgrenzen hinaus vor allem als linkischer Grüssaugust wahrgenommen wurde – wenn überhaupt. In Erinnerung geblieben ist seine Passivität im Jahr 2014 beim Mondfest auf dem Münsterplatz, veranstaltet durch die Botschaft der Volksrepublik China, als vor seinen Augen tibetische Demonstranten von chinesischen Sicherheitskräften verprügelt wurden. Zu reden gab während seiner Amtszeit auch der peinliche Auftritt im Oktober 2015, wo er zusammen mit der spanischen Königin Letizia in Madrid eine Bildersammlung eröffnete und dabei einen provinziell-spiessigen Auftritt hinlegte.

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