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150 Jahre Ornithologische GesellschaftVom Kanarienvogelzüchter zum Feldforscher

Die Basler Vogelkundler machten etwas Überraschendes: Sie gründeten zuerst den Basler Zoo, bevor sie sich eingehend den Vögeln widmeten.

Chromolithografische Tafel nach einer Zeichnung von Emil Schmidt im vierten Band von Karl Russ’ Werk «Die fremdländischen Stubenvögel; ihre Naturgeschichte, Pflege, und Zucht» (1888).
Chromolithografische Tafel nach einer Zeichnung von Emil Schmidt im vierten Band von Karl Russ’ Werk «Die fremdländischen Stubenvögel; ihre Naturgeschichte, Pflege, und Zucht» (1888).

Es mag heute kurios klingen, aber es ist so: Die Entstehung der Ornithologischen Gesellschaft Basel (OGB) begann mit dem Kanarienvogel. Das kleine singende Federbündel, das leicht in einem Käfig zu halten ist, wird Ende der 1860er-Jahre zu einer Modeerscheinung. Das weckt in zehn Männern die Idee, eine ornithologische Gesellschaft zu gründen. Dabei geht es ihnen aber eigentlich nur an zweiter Stelle um Vögel. An erster Stelle steht für sie der Aufbau eines zoologischen Gartens in Basel. Doch dazu brauchen sie eine breite Verankerung, und diese sehen sie in einer ornithologischen Gesellschaft, welche die Liebhaber der Sing- und Ziervogelhaltung versammelt und sie mit kapitalkräftigen Kreisen zusammenführt.

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