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Diebstahl am Wörthersee«Roy Black ist weg» – Uschi Glas appelliert an die Diebe

In Kärnten treiben derzeit Diebe ihr Unwesen: Nach einer Büste von Ingeborg Bachmann ist nun auch der Kopf des 1991 verstorbenen deutschen Schlagersängers verschwunden.

«Ganz in weiss»: Portrait von Roy Black in einer undatierter Aufnahme.
«Ganz in weiss»: Portrait von Roy Black in einer undatierter Aufnahme.
Foto: Keystone

Unbekannte Täter haben am Wörthersee eine Statue des Schauspielers und Schlagersängers Roy Black («Ganz in Weiss») gestohlen. Wie die österreichische Polizei mitteilte, wurde das Denkmal in Velden aus der Verankerung gerissen. Auf dem Video einer Überwachungskamera sind laut Polizei zwei Personen zu sehen, die nach der Tat das Weite suchen.

Der Schaden für den Tourismusverband betrage mehrere tausend Euro, wie die Nachrichtenagentur APA am Freitagabend berichtete. Medienberichten zufolge war die Büste erst in der vergangenen Woche enthüllt worden.

Anlass war der 75. Geburtstag von Schauspieler und Regisseur Otto Retzer; gleichzeitig wurde das 30-jährige Jubiläum der Erfolgsserie «Ein Schloss am Wörthersee» zelebriert. Gemeinsam mit Schauspielerin Uschi Glas enthüllte Retzer eine Roy Black-Statue, wie des Newsportal kurier.at berichtete. Uschi Glas, die mit Roy Black für einige Filme vor der Kamera gestanden hatte, richtete sich via Bild-Zeitung an die Täter:«Ich kann die Diebe nur bitten, dass sie die Büste zurückbringen.»

Roy Black gehörte bis zu seinem Tod 1991 zu den beliebtesten Schlagersängern im deutschsprachigen Raum. Grossen Erfolg hatte die RTL-Serie «Ein Schloss am Wörthersee», die 1990 auf Sendung ging – mit dem Schlosshotel Velden und Roy Black in den Hauptrollen.

Erst vor kurzem gab es in Kärnten gab es einen ähnlich kuriosen Vorfalle: Unbekannte hatten die Büste von der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann aus einem Park in Klagenfurt gestohlen. Die Stadt kündigte an, man wolle ein neues Denkmal in Auftrag geben.

SDA

3 Kommentare
    Georges

    Das wär jetzt DIE Chance einen als Rex Gildo erkennbaren Kopf hinzustellen oder einfach froh zu sein, dass das "Kunstwerk" die Umgebung nicht mehr verschandelt.