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Gesetz zu MietzinsenVerzweifelte Geschäftsmieter hoffen auf Hilfe aus Bern

Während des Lockdown brachen die Umsätze etlicher Läden und Restaurants ein, doch die Miete lief weiter. Nur etwa jeder dritte Betrieb erhielt vom Vermieter eine Reduktion. Jetzt berät das Parlament über eine Regelung.

Markus Meier musste seine Papeterie Büro-Meier in Zürich während des Lockdown schliessen. Eine befriedigende Regelung über die Mietzahlungen konnte er mit seinem Vermieter bisher nicht finden.
Markus Meier musste seine Papeterie Büro-Meier in Zürich während des Lockdown schliessen. Eine befriedigende Regelung über die Mietzahlungen konnte er mit seinem Vermieter bisher nicht finden.
Foto: Anna-Tia Buss

Markus Meier spürte bereits vor der vom Bundesrat verordneten Schliessung der Läden im März, dass weniger Kunden in seine Papeterie an der Löwenstrasse in Zürich kamen. Vorausschauend beantragte er Kurzarbeit für seine achtzehn Angestellten. Am 17. März dann mussten alle Geschäfte schliessen – und Meiers Einnahmen brachen komplett weg.

Die Kurzarbeit war zwar eine finanzielle Entlastung, die Miete lief hingegen weiter. «Ich bin dann recht schnell mit meinem Vermieter in Kontakt getreten und habe erst nach einem Zahlungsaufschub und später nach einer Mietzinsreduktion gefragt», erzählt Meier.

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