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Geht es wirklich im Januar los?Verwirrung um Schweizer Start der Covid-Impfungen

In wenigen Wochen sollten die Impfungen auch hierzulande beginnen, hiess es am Wochenende. Doch ob es wirklich im Januar losgeht, das sei noch völlig offen, sagt jetzt die Zulassungsbehörde Swissmedic.

Als Erste in Grossbritannien gegen das Coronavirus geimpft: Die 90-jährige Margaret Keenan erhielt am Dienstag eine Dosis eines Vakzins.
Als Erste in Grossbritannien gegen das Coronavirus geimpft: Die 90-jährige Margaret Keenan erhielt am Dienstag eine Dosis eines Vakzins.
Foto: Jacob King (Pool)

In Grossbritannien haben die Impfungen gegen das Coronavirus mit dem Vakzin von Pfizer/Biontech begonnen. Es ist das erste westliche Land, das startet. Eine 90-Jährige erhielt die allererste Impfung. Zugleich kündigt die Schweiz an, dass sie ihre Bestellung beim Impfstoffhersteller Moderna von 4,5 Millionen auf 7,5 Millionen Dosen erhöht. Moderna könnte noch im Dezember mit der Auslieferung beginnen, so der Hersteller. Der Hauptbestandteil für die Impfung wird von Lonza in Visp produziert.

Umso drängender stellen sich Menschen in der Schweiz die Frage, wann die Impfungen hier beginnen. Virginie Masserey, die Leiterin Infektionskontrolle beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), hatte vergangene Woche angekündigt, dass in der Schweiz mit den Impfungen zu einem ähnlich frühen Zeitpunkt wie in Europa begonnen werde. In der «NZZ am Sonntag» legte sie dann nach: «Die Kantone treffen Vorbereitungen, damit es im Januar losgehen kann. Bis dahin sollte auch in der Schweiz ein erster Impfstoff zugelassen sein.» Tatsache aber ist: Das ist nur eine Hypothese. Ein Impfbeginn im Januar ist noch vollkommen unsicher.

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