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Interview mit Beat Hauenstein«Verteilen ist inzwischen populärer als Erwirtschaften»

Beat Hauenstein, CEO von Oettinger Davidoff, kritisiert die grassierende Vollkaskomentalität. Der neue Präsident des Arbeitgeberverbandes Basel kämpft deshalb auch gegen die Einführung eines Mindestlohnes im Stadtkanton.

Beat Hauenstein steht neu den 2500 Mitgliedern des Arbeitgeberverbandes Basel vor. Er will verhindern, dass das Unternehmertum weiter gesetzlich eingeschränkt wird.
Beat Hauenstein steht neu den 2500 Mitgliedern des Arbeitgeberverbandes Basel vor. Er will verhindern, dass das Unternehmertum weiter gesetzlich eingeschränkt wird.
Foto: PD

Wie gut verkaufen sich Premium-Zigarren in Zeiten von Corona?

Die Pandemie hat einen erheblichen Einfluss auf unser Geschäft. Eingebrochen ist vor allem der gesamte Duty-free-Bereich. Hier liegt das Minus teils bei 98 Prozent. Aber auch der Retail- und Gastrobereich leidet stark. Ich will keine konkreten Zahlen nennen, aber der Einbruch ist signifikant. Im Schweizer Markt stellen wir fest, dass der Einkaufstourismus stark zurückgegangen ist. Man kauft wieder mehr in der Schweiz ein, und die Wahl der Läden ist selektiver und limitierter geworden. Etwas Vergleichbares haben wir noch nie erlebt. Trotzdem bin ich zuversichtlich: Oettinger Davidoff ist ein solide finanziertes Unternehmen, das solche Durststrecken durchstehen kann.

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