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Taxibetriebe vor dem EndeVerluste sind nicht mehr auszugleichen

Umsatzeinbrüche zwischen fünfzig und achtzig Prozent sind schuld daran, dass Taxihalter ums Überleben kämpfen – trotz Kurzarbeit und staatlicher Hilfe.

Die Wartezeiten werden immer länger. Die Corona-Krise lässt den Umsatz der Basler Taxis massiv einbrechen.
Die Wartezeiten werden immer länger. Die Corona-Krise lässt den Umsatz der Basler Taxis massiv einbrechen.
Foto: Lucia Hunziker

Sie stehen an den offiziellen Standplätzen, die Basler Taxis. Sie stehen und stehen, fast den ganzen Tag. Nur selten gibt es eine Fahrt. «Sie sind jetzt mein zweiter Kunde heute», erklärte dem Schreibenden vor ein paar Tagen kurz vor 15 Uhr ein älterer Chauffeur, der seinen Dienst am Morgen begonnen hatte. Er fährt seit Jahrzehnten Taxi, aber eine derartige Flaute hat der Mann, der seinen Namen nicht genannt haben will, noch nie erlebt. Die monatlichen Fixkosten übersteigen die Einkünfte bei weitem. Die staatliche Unterstützung, die er seit März bezog, ist für ihn als selbstständiger Halter per Ende Mai ausgelaufen. Er denkt nun ans Aufhören.

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