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Land-Art in BonfolVergiftet, geheilt und nicht vergessen

Der Tessiner Architekt Mario Botta hat für die ehemalige Chemiemülldeponie im jurassischen Dorf Bonfol eine Weiternutzung als Erinnerungsarbeit entworfen.

So stellt sich Mario Botta die Umnutzung der Mauer vor. Der 40 Meter hohe Turm könnte auch in einer zweiten Phase errichtet werden.
So stellt sich Mario Botta die Umnutzung der Mauer vor. Der 40 Meter hohe Turm könnte auch in einer zweiten Phase errichtet werden.
Foto: Büro Mario Botta

Zwischen 1961 und 1976 hat die Basler Chemie am nördlichen Rand des jurassischen Dörfchens Bonfol tonnenweise Material entsorgt. Im Jahr 2000 ordnete der Kanton Jura eine Totalsanierung der Chemiemülldeponie an. Seit 2010 wurden insgesamt rund 220’000 Tonnen Giftmüll und kontaminierter Boden ausgehoben und im Ausland in Spezialöfen verbrannt.

Für den Abbau wurde eine 200 Meter lange und zwölf Meter hohe Betonmauer errichtet, an der mehrere feingliedrige Stahlträger montiert waren. Der Rückbau der Deponie kostete die Basler Chemische Industrie (BCI) 380 Millionen Franken.

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