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Unruhe in der katholischen KircheVatikan drängt Schweizer Laientheologen an den Rand

Papst Franziskus winkt am 5.Juli 2020 Richtung Petersplatz in Rom.

Churer Bistum sieht sich bekräftigt

Gottesdienst ohne Leienarbeit undenkbar

Antworten von gestern für Fragen von heute

«Von oben wird nichts Neues kommen. Also müssen wir in den Pfarreien vor Ort weitermachen und immer wieder neu Grenzen ausloten.»

Monika Schmid leitet als Frau und Laie die Pfarrei Illnau-Effretikon
101 Kommentare
    Robert Gut

    Vor verhältnismässig kurzer Zeit glaubte kein Mensch, dass er wirklich sterben könnte. Man dachte sich nur einen Uebergang in eine andere Welt. Es ist dies ein letzter Rest des alten Bewusstseins, dass eben bis in jene Welt reichte und in der geistige Wesenheiten wahrgenommen werden konnten, wie sie uns heute in den Mythen und Göttergestalten der alten Völker überliefert sind. Nachdem dieses zwischen Wach- und Schlafzustand wahrgenommene Geistersehen erlosch und sich die Menschen geistig/seelisch führungslos in der nun einzig offenbaren materiellen Welt zurecht finden mussten, übernahm die Kirche die Führung der noch mit mächtigen Instinkten und starkem Gruppenbewusstsein, aber nur mit geringem Selbstbewusstsein und Verstand ausgestatteten Menschen. Wir haben dadurch im Durchschreiten und Durchmessen der materiellen Welt unser Selbstbewusstsein ausgeprägt und einen scharfen Verstand der physischen Dinge entwickelt. Das ist aber erst der halbe Weg.

    Denn hinter den physischen Erscheinungen stehen nicht wahrnehmbare Gesetzmässigkeiten, die uns nur durch die stetige Ausweitung unseres Denkvermögens auf den nichtstofflichen Bereich erschliessbar werden, durch deren Untersuchung der Rückweg in das Verständnis der "geistigen Welt" - nun allerdings unter Aufrechterhaltung des vollen Ich-Bewusstseins - ganz unmerklich (Quantenmechanik, Anthroposophie) bereits wieder begangen worden ist. Auch ohne Papst.